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Zehntklässlerinnen debattieren

In diesem Schuljahr nimmt die Marienschule erstmals am Jugend-debattiert-Wettbewerb der Hertie-Stiftung teil. Der Wettbewerb gilt mit bundesweit jährlich 200.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an über 1.300 Schulen als der größte Schülerwettbewerb Deutschlands im Bereich der sprachlich-politischen Bildung. Das Projekt, das in der Marienschule fortan an den Fachschaften Deutsch und PoWi angesiedelt ist, wird von Frau Friedrich und Herrn Saelz betreut, die in der Woche nach den Weihnachtsferien mit allen Zehntklässlerinnen Tagesworkshops durchführten, um die Schülerinnen für das Debattenformat des Wettbewerb fit zu machen. In der darauffolgenden Woche wurde im Rahmen des Deutschunterrichts in jeder Klasse ein Klassenentscheid durchgeführt, um die beiden Schülerinnen zu ermitteln, die sich für den Schulwettbewerb qualifizieren. Am 30. Januar fand mit den Qualifikantinnen das Schulfinale statt. Für die Themen des Schulwettbewerbs hatten die Schülerinnen sieben Tage Vorbereitungszeit, ob sie allerdings auf der Pro- oder Kontraseite zu argumentieren hatten, wurde erst am Morgen vor den Halbfinals ausgelost. In diesen traten schließlich jeweils vier Schülerinnen gegeneinander an und debattierten dabei im ersten Halbfinale zu der Frage, ob privates Feuerwerk an Silvester gesetzlich verboten werden solle und im zweiten Halbfinale, ob Inlandsflüge innerhalb von Deutschland gesetzlich zu verbieten seien. Die vierköpfige Jury, die sich aus zwei Lehrern und zwei Schülerinnen zusammensetzte, vergab Punkte in den Bereichen Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Infolgedessen zogen Fiona Kukula (10a), Mathilda Quansah, Viktoriya Savyuk (beide 10b) und Vanessa Krüger (10c) in die Finalrunde ein. Innerhalb einer Schulstunde wurden nun die Positionen für die Finaldebatte zugelost und die Schülerinnen hatten Zeit, zu der ebenfalls bereits vorbereiteten Finalfrage letzte Recherchen zu unternehmen und sich auf die zugeloste Position vorzubereiten. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, ob Organspende in Deutschland nur im Falle eines schriftlichen Widerspruchs zu Lebzeiten ausgeschlossen sein soll. Die vier Schülerinnen lieferten sich in der Folge hierzu eine Debatte auf höchstem Niveau und die fürs Finale neu zusammengesetzte Jury um Schulleiterin Marieluise Trocholepczy hatte es nicht leicht, die beiden Siegerinnen zu bestimmen, die sich für die nächste Ebene des Wettbewerbs qualifizieren. Mit denkbar knappem Vorsprung konnten sich letztlich Viktoriya Savyuk auf Rang zwei und Mathilda Quansah auf Rang eins durchsetzen. Sie treten am 13. Februar in der Ricarda-Huch-Schule in Dreieich zum Regionalentscheid an und debattieren dort um die Teilnahme am nächsthöheren Wettbewerb der Ebene Hessen Süd am 2. April.

 

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