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Bläserklasse der Marienschule beim 2. Hessischen Bläserklassentag

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„Und nächstes Jahr wollen wir hier wieder dabei sein!“, lautete das Fazit der begeisterten Musikerinnen. Die Bläserklasse 5 der Marienschule, das sind 52 musizierende Mädchen aus fünf verschiedenen Klassen, haben am Do., 16. Mai am 2. Hessischen Bläserklassentag in der Landesmusikakademie Hessen in Schloss Hallenburg in Schlitz teilgenommen. Dabei sah es aufgrund des unbeständigen Wetters zwischenzeitlich gar nicht nach einem reibungslosen Verlauf aus. Nach der Ankunft begann der Tag mit einer Probe für das sogenannte „XXL-Konzert“, bei dem 500 Schülerinnen und Schüler aus hessischen Bläserklassen zusammen auf dem Schlosshof musizieren sollten. Die Probe verlief wunderbar, das Wetter spielte mit. Als um 14:00 Uhr das Konzert starten sollte, musste man jedoch leider in den Konzertsaal umziehen, in dem man zuvor nicht gemeinschaftlich proben konnte. Dennoch gelang die Aufführung tadellos. Die prächtige Schloss-Kulisse fehlte zwar, dafür war der Sound im Saal aber eindrucksvoller als draußen. Trompeten und Posaunen wurden auf die Empore geschickt, alle anderen standen dort, wo normalerweise das Publikum sitzt. Vier Stücke mussten die Fünftklässlerinnen eigens für diesen Tag einüben, damit sie mit den anderen Klassen zusammenspielen konnten. Und es funktionierte hervorragend. Oh When The Saint, Superkalifragilistischexpialigetisch und die anderen Stücke klangen, als ob man ständig in dieser Besetzung auftritt. Das begeisterte Publikum bestand übrigens fast ausschließlich aus Musiklehrern, die aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Bläserklassenkongress angereist waren. Das „XXL-Konzert“ war daher für die Kinder der Abschluss des Tages und für die Lehrer der Beginn ihrer Fortbildung.

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Über den Vormittag verteilt hatte jede Klasse die Gelegenheit, ihr eigenes Programm aufzuführen. Die Bläserklasse der Marienschule heimste vom Fachpublikum viel Lob ein. Immer wieder war Anerkennung für das Niveau zu hören, das die Mädchen in nur neun Monaten auf ihren neuen Instrumenten erreicht haben. Im Programm waren unter anderem zwei Originalkompositionen für Bläserklassen, die für jedes Instrument Solo-Stellen beinhalteten. Da konnte sich niemand verstecken. Die Schülerinnen haben aber alle diese Stelle elegant gemeistert.

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Letzter Höhepunkt des Tages war ein Konzert der Percussiongruppe Elbtonal aus Hamburg, die ein Konzert eigens für die angereisten Bläserklassen gaben. Anmoderiert wurden die vier Schlagzeuger als „etwas verrückt“. Hochvirtuos bearbeiteten die Profis alle Arten von Schlaginstrumenten aus Europa, Afrika und Asien, am Ende sogar Regentonnen, Eimer, Esstische und Teller. Noch voller Eindrücke vom eben Erlebten sagte am Ende eine Marienschülerin zur Moderatorin: „Sie hatten Recht: Die waren wirklich etwas verrückt!“

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Wenn es nach den Kindern der Bläserklasse geht, sind sie beim nächsten Mal wieder dabei, denn dieser Tag war ein Festtag für den Musikunterricht.

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Markus Tumbrink

Leiter der Bläserklasse 5

Stellvertretender Schulleiter