Marienschule Offenbach

Die Schule

Der Wahlunterricht

Nach der Verordnung über die Stundentafel für die Sekundarstufe muss in den Schulen mit gymnasialem Bildungsgang Wahlunterricht angeboten werden.

Der Wahlunterricht ist in die Organisation der Klassen 5.-9. einzubinden.

Der Verpflichtung der Schule zur Einrichtung des Wahlunterrichts steht die Verpflichtung der Schülerinnen zum Besuch des Wahlunterrichts gegenüber.

Die Stunden für den Wahlunterricht können von den Schulen in den Klasse fünf bis neun eingesetzt werden. Sie sind vorgesehen für:

  • eine dritte Fremdsprache, Informatik,
  • die Verstärkung und Ergänzung des Pflichtunterrichts,
  • die Vertiefung und Erweiterung des Bildungsauftrags der Schule,
  • die Verfolgung sozialpädagogischer Ziele,
  • die Ausprägung individueller Neigungen und Schwerpunkte im Rahmen des Bildungsangebots der Schule oder des Schulprofils,
  • die Hinführung zur Arbeitswelt.

Es besteht auch die Möglichkeit, Förder- und Differenzierungsangebote sowie freiwillige Unterrichtsveranstaltungen (Arbeitsgemeinschaften) anrechnen zu lassen.

Die Schulkonferenz trifft die Entscheidung über Art, Umfang, Schwerpunkte und Verteilung der Stunden auf die einzelnen Jahrgänge, wobei diese Entscheidung ein schlüssiges Konzept spiegeln sollte, das sich am Schulprofil und an den in der gesamten Schulgemeinde getragenen schulspezifischen Bildungs- und Erziehungsschwerpunkten orientiert und schulinternen Qualitätskriterien entspricht.

 

Umfang des Wahlunterrichts

Die Schülerinnen sollen im Laufe der Klassen 5 bis 9  fünf Stunden Wahlunterricht besuchen.

- Schülerinnen, die beispielsweise in der Klasse 5 einen zweistündig angebotenen  Schulchor und in der Klasse 9 ein dreistündiges Angebot besuchen, könnten damit die erforderlichen 5 Stunden  am Ende der Mittelstufe nachweisen.


- Wählt eine Schülerin für die 8. und 9. Klasse eine dritte Fremdsprache (3 Wochenstunden), so sind es 6 Stunden Wahlunterricht (3+3).

- Es ist auch möglich in jedem Schuljahr der Sekundarstufe 1 einen einstündigen Kurs zu besuchen, um am Ende der 9. Klasse fünf Wochenstunden belegt zu haben.


Die Schulen achten auf die Einhaltung der Belegung, sie wird durch Zeugniseinträge dokumentiert. Die Schülerinnen und deren Erziehungsberechtigte werden von den Schulen entsprechend beraten.

 

Bewertung im Wahlunterricht

Die Teilnahme am Wahlunterricht wird – außer im Bereich der Fremdsprachen - durch die Vermerke „teilgenommen”, „mit Erfolg teilgenommen” und „mit gutem Erfolg teilgenommen” dokumentiert, nicht durch Noten.

Weil die Fortführung der Fremdsprache in der Oberstufe möglich sein muss, sind in den Fremdsprachen grundsätzlich Noten einzusetzen.


Noten sind auch zu geben, wenn es sich um Unterrichtsveranstaltungen handelt, die mit einem Unterrichtsfach in engem Zusammenhang stehen und wenn die Leistungen mit den Noten „befriedigend” oder besser zu bewerten sind. Andernfalls wird „teilgenommen” vermerkt.

Schlechter als mit der Note „befriedigend” bewertete Leistungen im Wahlunterricht sind für eine Versetzungsentscheidung nicht relevant. Mindestens befriedigende Leistungen in Wahlfächern sollen bei der Versetzungsentscheidung zugunsten der Schülerin Berücksichtigung finden.


Versäumt eine Schülerin wiederholt und unentschuldigt den Wahlunterricht, sodass eine regelmäßige Teilnahme nicht mehr feststellbar bzw. eine Bewertung der Leistung nicht möglich ist, so ist im Zeugnis in der entsprechenden Zeile ein Strich zu setzen.

(Zusammengestellt nach: http://verwaltung.hessen.de/irj/HKM_Internet?cid=63e9f42b10d603ca74ad7e8b2616b5e2)

 

Wahlunterricht an der Marienschule

Unter Beachtung der genannten Ziele bietet die Marienschule einstündige, zweistündige und dreistündige Jahreskurse an. So kann jede Schülerin auf individuelle Art ihre Belegverpflichtung einhalten.

Zurzeit wird das Angebot für zwei Schulabschnitte organisiert: