Marienschule Offenbach

Aktuelles

Handyfasten in der Fastenzeit

Schülerinnen der Marienschule Offenbach spenden ihre alten Handys und reflektieren ihr Handyverhalten durch Verzicht auf ihre Smartphones in der Fastenzeit. Begleitet wurden die Aktionen von Daniel Werner (Lehrer für Informatik und Medienkunde) und Alexandra Haustein (Schulseelsorgerin). Josefine Griebsch (9. Jahrgangsstufe) berichtet von der Erfahrung des Handyfastens.

Handyfasten 2018

Digital Detox- Fastenzeit 2018 

Als ich von der Handyfastenaktion von Herrn Werner und Frau Haustein gehört habe, wollte ich sofort mitmachen, da ich herausfinden wollte, ob ich es schaffen würde, eine Woche auf mein Handy zu verzichten.

Bei unserem ersten Gruppentreffen haben wir über unsere Ängste vor unserem bevorstehenden Handyverzicht gesprochen. Viele in der Gruppe hatten Angst, etwas zu verpassen oder dass sie ihre Mutter nicht mehr vom Bahnsteig anrufen könnten. Das Musikhören auf dem Schulweg, in der Bahn, auf dem Fahrrad wäre auch Geschichte sowie soziale Netzwerke.

Dann sprachen wir über Lösungen, um diese Ängste zu verringern: Zum Beispiel ein Buch mit in die Bahn nehmen statt Musik oder den alten ipod wiederbeleben. Weitere Alternativen zum Smartphone: sich in echt mit Freunden treffen, auf dem Festnetz telefonieren, gemeinsam backen oder kochen, Zeitschriften und Bücher, basteln, werkeln, Tagebuch schreiben usw.

Tatsächlich habe ich in meiner Fastenwoche viel mehr soziale Kontakte im „real life“ gepflegt, was wirklich schön war. Außerdem wurde meine Familie mit Kuchen, Cookies und anderen Köstlichkeiten versorgt, wogegen sie auch nichts hatten. Ich habe in dieser Woche aber auch gelernt, wie praktisch so ein Smartphone sein kann. Anstatt schnell mal auf Whatsapp nach den Hausaufgaben zu fragen, musste ich ewig herumtelefonieren.

Während der Woche haben wir mehrfach unsere Erfahrungen in der Gruppe ausgetauscht – das tat gut! Irgendwie hat man sich so als „Analog-Nerd“ nicht ganz so alleine gefühlt.

(Josefine Griebsch, Klasse 9)